News Allgemein Sport

Auszeichnung für Sterzinger SportschülerInnen

So viele wie noch nie: Insgesamt 40 Schüler und Schülerinnen des Sportgymnasium Sterzing wurden Anfang Oktober für ihre schulischen und sportlichen Leistungen 2019/20 von der Stiftung Südtiroler Sparkasse prämiert.

 

Junge Talente träumen von einer erfolgreichen Sportlerkarriere. Der Weg dorthin ist meist sehr weit. Das größte Problem ist Schule und Training unter einen Hut zu bekommen. Die Südtiroler Sparkasse fördert bereits seit Jahren das Sportgymnasium Sterzing und sieht in der Prämierung der SchülerIinnen nicht nur eine Anerkennung ihrer Leistungen, sondern auch der Doppelbelastung, welcher die SchülerIinnen ausgesetzt sind.

Die 40 Schüler*innen des Sportgymnasiums schafften den Spagat zwischen Sport und Schule erfolgreich und durften sich über eine finanzielle Unterstützung freuen. In Anwesenheit von Stefan Leitner (Stiftung Südtiroler Sparkasse), Dieter Kofler (Filialleiter der Sparkasse Sterzing), Vertretern der Gemeinden, Trainer und Sportkoordinatoren, wurden ihre Leistungen nun offiziell gewürdigt. Frau Direktorin Anna Putzer hob hervor: „Sport verbindet und motiviert Menschen, er fördert und fordert Ehrgeiz, Fairness, Teamgeist, Offenheit und Toleranz – Werte, die aktuell vielleicht wichtiger, als je zu vor sind“.


Das Spektrum der Disziplinen, welche von den SchülerInnen ausgeübt werden, ist breit und reicht vom alpinen Skisport, Biathlon und Eisschnelllauf bis zu Klettern, Leichtathletik, Einrad und Fußball. Es zeigt sich auch: Fußball ist längst keine reine „Männersache“ mehr, über die Hälfte der ausgezeichneten Fußballtalente sind Schülerinnen des Sportgymnasiums.

Wie Stefan Leitner (Stiftung Südtiroler Sparkasse) betont, ist es bei aller sportlichen Leidenschaft auch wichtig realistisch zu bleiben. Falls es mit der großen Sportkarriere nicht klappen sollte, bildet ein guter Schulabschluss für die Jugendlichen die Grundlage für eine solide Berufslaufbahn: „Wir können nicht alle Sinners werden. Dann ist es zentral auf einen Plan B und C, auf eine fundierte Ausbildung zurückgreifen zu können, die beruflich alle Türen öffnet.“, so Stefan Leitner.
Es wird daher auch in Zukunft darum gehen, Sport und Schule in Symbiose und nicht in Konkurrenz zu denken.