Erasmus Meeting in Wales

In der Woche vom 04. bis zum 09. März durften 5 Schülerinnen und Schüler des Oberschulzentrums Sterzing in Begleitung von zwei Lehrpersonen im Rahmen des Erasmus Colam+ Projekts nach Llangollen in Nordwales fahren. Es war das letzte Treffen des Projekts und bei dieser Zusammenkunft ging es vor Allem um die Resultate des gesamten Projekts und der vorherigen Treffen. Die Schüler wurden bei Gastfamilien in Llangollen und dessen näherer Umgebung untergebracht. In den ländlichen Gebieten im Westen Großbritanniens gibt es nämlich auch eine sprachliche Minderheit. Obwohl dort Walisisch auf dem Pflichtprogramm der Schulen steht, weigert sie ein Teil der Bevölkerung die ursprüngliche Landessprache zu lernen, da Englisch in den meisten Bereichen des alltäglichen Lebens dominiert. Auch dort wird das Projekt als großartige Möglichkeit angesehen um die walisische Sprache wieder zu etablieren.  Am Projekt waren, neben den Schülerinnen und Schülern aus Sterzing, auch Schüler des schwedisch sprechenden Gebiets Finnlands, des rumantsch sprechenden Teils der Schweiz, der kaschubisch sprechenden Bevölkerung Polens, des walisisch sprechenden Teils Wales und gälisch sprechende Schotten, die aufgrund der schlechten Wetterbedingungen verhindert waren. Auch bei diesem finalen Treffen stand das Thema Sprachminderheiten klar im Vordergrund. Das abwechslungsreiche Programm sah sowohl diverse Workshops innerhalb des Schulgebäudes vor, als auch Ausflüge, unter anderem in ein Wasserkraftwerk und in die angrenzenden Städte, um die walisische Kultur und ihre Besonderheiten näher kennenzulernen. Auch Aktivitäten um als Gruppe besser interagieren zu können waren geplant. Mittels verschiedener Eisbrecher in spielerischer Form lernte sich die Gruppe kennen und das Zusammengehörigkeitsgefühl wurde dann intensiv beim traditionellen Noson Lawen, einem für die Zone typischen Partyabend mit Livemusik und Essen, verstärkt. Doch das Treffen beinhaltete nicht nur Freizeitaktivitäten wie zum Beispiel Bowling, sondern auch viele Lerneinheiten, in denen die Schüler über die Situationen der anderen Minderheiten informiert wurden. Dabei war die Fishbowl-discussion ein Höhepunkt, da verschiedene Experten eingeladen wurden um auf die Fragen der Schüler zum Thema Minderheiten in Kleingruppen genauer eingehen zu können. Durch die Informationen der Experten und die Beiträge der anderen Nationalitäten konnten die Schüler aus Sterzing auch viel über ihre eigene Minderheit lernen und die Gruppen tauschten sich intensiv über die Besonderheiten der eigenen Kultur aus.  Das Projekt erlaubte es den Beteiligten also nicht nur vieles über Minderheiten zu lernen und auch andere Kulturen kennenzulernen, sondern auch internationale Kontakte zu knüpfen und ein Netzwerk zu bilden. Um ein abschließendes Resümee des Projektes zu ziehen wird jede Nation innerhalb der nächsten Wochen in ihrem Heimatland ein Festival planen, das dazu dient, dass die Schüler selbst das Gelernte noch einmal Revue passieren lassen und dass die Eltern und Bekannten einen Einblick in das gesamte Projekt bekommen.

 

News from the COLAM project week in Wales

We’re having the time of our lives....
Our last student exchange meeting takes place from March 5th to March 9th 2018 in Northwales in the beautiful and picturesque town Llangollen.
We’re treated like royals.

We’re spoilt with British food of the typical kind, we’re taken through marvellous scenery, we’re supported by experts, locals, teachers, school staff in our creative workshops, we’re welcomed by friendly host families and school mates who we had as guests at our school in Sterzing last September.
Five unforgettable days have gone by. We spent them learning, singing, bowling, speaking, discussing, debating, hiking, interacting within teams of five European nationalities about our status as language minorities.
A festival in April has been planned to show the results of a two-year work that involved more than 70 teenagers who participated in this Erasmus+ project.